Oliver SernetzEin paar Worte zum Autor

Damit Ihr wisst, mit wem Ihr es hier zu tun habt, gebe ich Euch einen kurzen Überblick, wer ich bin, was ich so mache und warum ich mich für Single Malt Whisky interessiere.

Mein Name ist  Oliver Sernetz.

Ich wurde 1964 geboren und verdiene meine Brötchen in der IT. Mein Job nimmt recht viel Zeit in Anspruch. Darunter leiden dann meine Hobbys,zu denen neben Single Malt auch Squash , Radfahren, Lesen, Fotografie und Musik gehören.

Meine Vorliebe für Single Malt habe ich eher durch Zufall entdeckt, als ich eine Flasche Glenfarclas geschenkt bekam. Vorher konnte mich Whisky - der einzige Single Malt den ich vorher kannte war "Glenfiddich Special Reserve"- nicht sonderlich begeistern. Es verging fast ein Jahr, bevor ich die Flasche öffnete, aber dann ...

... welch ein Unterschied. Das war ein ganz anderes Getränk, als ich es bisher kannte. Ich war begeistert und wollte mehr darüber erfahren. Das war 1997. Ich habe mich über Herstellung und Geschichte kundig gemacht und eine langsam größer werdende Sammlung zusammengetragen. Bei verschiedenen Tastings habe ich die vielfältigen Unterschiede in Geschmack und Aroma kennen und schätzen gelernt. Übrigens mag ich den Glenfarclas 10 J. immer noch, wenngleich ich in der Zwischenzeit wesentlich bessere Malts getrunken habe und auch selber besitze.

In meiner Sammlung findet Ihr viele "Speysider". Mit diesen Malts habe ich damals begonnen. Die Region, die rund um den Fluss Spey, inmitten der Highlands, liegt, beherbergt mehr als die Hälfte aller schottischen Destillerien. Von dort stammen viele wunderbare Malts, die auch für Einsteiger bestens geeignet sind. Ihr könnt in der Beschreibung meiner Sammlung ein klein wenig über meine subjektiven Erfahrungen nachlesen.

Meine zweite größere Gruppe von Malts stammen von der kleinen Hebrideninsel Islay. Als ich meinen ersten Islay probierte, hatte ich noch ein ziemlich zwiespältiges Verhältnis zu diesen Inseltröpfchen. Das hat sich inzwischen gründlich geändert und ich bin ein echter Fan der würzigen Whiskys mit dem unverwechselbaren Charakter geworden.

Aber auch auf den anderen Inseln und in den übrigen Highlands werden herrliche Malts produziert. So gehören z.B. Highland Park, Talisker und Springbank eindeutig zu meinen Lieblingen. Nur mit den Lowland Malts tue ich mich bis heute ein wenig schwer. Nach wie vor habe ich keinen echten Zugang zu diesen leichten, oft blumigen Whiskys gefunden, die aber auch ihre treue Fangemeinde haben.

Gerade die Vielfalt von Geschmack und Aroma der Single Malt Whiskys sorgt immer wieder für Verblüffung und macht einen Großteil der Faszination dieses Getränkes gegenüber anderen Spirituosen aus. Ebenso wie bei gutem Wein, lassen sich immer wieder neue Facetten entdecken. Gegenüber dem Wein hat der Whisky aber den Vorteil, dass man nach dem Genuss eines Glases, die Flasche wieder verschließen und problemlos lagern kann. Wenn man die Flasche dunkel aufbewahrt (meist gehört eine Hülle zum Lieferumfang) und nicht zu oft öffnet sind Qualitätseinbußen nicht zu befürchten. Wein dagegen verändert sich, selbst bei optimaler Lagerung, stetig. Das kann sehr interessant sein, ist aber auf jedem Fall mit recht hohem Aufwand verbunden. Womit ich sicher nichts gegen Wein sagen möchte.

Für die Recherche der Informationen, die Ihr hier findet, hat mir das Internet gute Dienste geleistet. In meiner Linkliste findet Ihr, meiner Meinung nach, wirklich gute Seiten zum Thema. Konzentriertes Wissen findet man aber am Besten in guten Büchern. Meine Whiskybücher findet Ihr mit Beschreibungen im Literaturverzeichnis. Mindestens ebenso wichtig ist aber auch der persönliche Eindruck. Ein Tasting bietet immer eine gute Möglichkeit, Whiskys vorab zu probieren um festzustellen, welcher für Euch den Kauf lohnt. Bedenkt aber, dass sich Präferenzen im Laufe der Zeit durchaus ändern können. Jeder, der eine eigene Sammlung hat, wird dies schon festgestellt haben.

Noch ein Wort: Denkt daran, regelmäßiger Alkoholgenuss kann zur Abhängigkeit führen! Darum solltet Ihr lieber seltener, dafür aber mit umso mehr Genuss, ein einzelnes Gläschen zu Euch nehmen. Eine ruhige Stunde am Abend bildet dazu sicher den besten Rahmen.